Wasserfläche

In beiden Sanierungsvarianten wird von einer Verkleinerung der Wasserfläche im Schwimmerbecken sowie einer Verkürzung der Gesamtlänge der Schwimmerbahnen ausgegangen.

Die Flächensumme von Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich ist in beiden Sanierungsvarianten gleich groß.

 

Unser Fazit

Sowohl die Variante des konventionellen Freibads als auch die Naturbadvariante gehen von einer Verkleinerung der Wasserfläche im Schwimmerbecken aus.

Die in der Fragestellung zum Bürgerentscheid konkret genannte, mögliche Reduzierung der Wasserfläche auf 1.000 m2 beim konventionellen Freibad erfolgte auf Verlangen der Stadt und beruht auf einer fehlerhaften Interpretation der Entwurfsunterlagen. Alternative Planungen für ein konventionelles Freibad unter Beibehaltung der derzeitigen Wasserfläche sind möglich und werden von der IG ausdrücklich angestrebt.

Die Flächensumme von Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich ist in beiden Sanierungsvarianten gleich groß. In beiden Varianten lässt sich dieselbe, im Vergleich zur aktuellen Situation verkürzte Gesamtlänge der Schwimmerbahnen erreichen.

Im Detail

Formulierung der Fragestellung

Bereits im Rahmen des Bürgerbegehrens hat die Stadt Schopfheim darauf gedrungen, eine Reduktion der Wasserfläche bei der Variante des konventionellen Freibads in die Fragestellung aufzunehmen. Erst im Nachgang hat sich herausgestellt, dass die konkret genannte Zahl auf einer fehlerhaften Interpretation der Entwurfsunterlagen beruht.

Aus formalen Gründen war es nicht möglich, die entsprechende Formulierung in der Fragestellung zum Bürgerentscheid zu korrigieren oder wegzulassen. Dies hätte die Rechtmäßigkeit bzw. Zulässigkeit des Bürgerentscheids gefährdet.

Wasserfläche

Die beiden Sanierungsvarianten beruhen auf ersten groben Konzeptstudien. Die vorgelegten Flächenangaben umfassen nicht dieselben Teilbereiche und sind nicht direkt vergleichbar.

Die Flächensumme von Schwimmer- und Nichtschwimmerbereich ist in beiden Sanierungsvarianten gleich groß. Sowohl beim konventionellen Freibad als auch in der Naturbadvariante wird von einer Verkleinerung der Wasserfläche im Schwimmerbecken ausgegangen.

Alternative Planungen für ein konventionelles Freibad unter Beibehaltung der derzeitigen Wasserfläche sind möglich und werden von der IG ausdrücklich angestrebt.

Die „biologische Wasseraufbereitung“ in einem Naturbad beruht vor allem auf dem physikalischen Effekt der Verdünnung: In einer mit frischem Wasser verdoppelten Flüssigkeitsmenge befinden sich pro Volumen nur noch halb so viele Keime, ohne dass die absolute Keimzahl tatsächlich reduziert worden wäre. Um dieselbe Anzahl an Badegästen wie in einem konventionellen Freibad zuzulassen, muss ein Naturbad deshalb ein deutlich größeres Volumen an Bade- und Ausgleichsbecken aufweisen. Dies erklärt die großen Flächenangaben bei einem Naturbad, hat aber Konsequenzen unter anderem in Bezug auf die Baukosten, den Flächenverbrauch und den laufenden Wasserbedarf.

Schwimmerbahnen

In den vorgelegten Sanierungsvarianten wird die Gesamtlänge der Schwimmerbahnen im Vergleich zur aktuellen Situation verkürzt, wobei in beiden Entwürfen auf unterschiedliche Weise dieselbe Gesamtlänge erreicht werden kann.

In der Naturbadvariante wird die aktuelle Anzahl von 6 Schwimmerbahnen auf 5 reduziert. Die Behauptung von zwei Gemeinderatsfraktionen in der Informationsbroschüre zum Bürgerentscheid, dass beim Naturbad die 6 Bahnen erhalten bleiben würden, trifft nicht zu!

Im vorgelegten Entwurf zur Sanierung als konventionelles Freibad sind 6 bis 7 Schwimmerbahnen vorgesehen, 3 davon unter Beibehaltung der aktuellen Länge und 3 bis 4 verkürzte Bahnen.

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